anna klassen SCHRITTWEISE

psychotherapie | seelsorge | coaching

coaching für angehörige 

Zuerst das Notwendige, dann das Mögliche, und plötzlich schaffst Du das Unmögliche.
Franz von Assisi

wo bleibe ich? 

Ihr Angehöriger oder jemand, der Ihnen nahe steht, ist psychisch oder körperlich erkrankt und Sie sind mit der Situation überfordert? Sie fragen sich, wie Sie mit einem psychisch kranken Menschen in Beziehung sein können? Oft kommt auch die Frage auf: "Und wo bleibe ich?" Wut auf die Krankheit und vielleicht auch auf den Kranken selbst kommt hoch. 

Aus eigener Erfahrung weiß ich um die besonderen Herausforderungen dieser Lage gut Bescheid. Es gibt meist keine einfachen Lösungen und das Ringen um den "richtigen" Weg und Umgang mit der Situation nimmt berechtigterweise viel Raum und Kraft in Anspruch. Und dann ist da noch die Ohnmacht... Vor lauter Verzweiflung darüber, dass wir dem geliebten Menschen nicht oder nur sehr wenig helfen können, sind wir versucht, uns selbst aufzugeben und uns mit in die Dunkelheit hineinziehen zu lassen. 

Ich biete Ihnen an, Sie in Ihrer besonderen Lage mit psychologischer Beratung, Verständnis und fachlichem Wissen zu unterstützen. Es darf nun endlich mal auch um Sie gehen! Vielleicht haben Sie vor lauter Fürsorge vergessen, dass Sie selbst auch eine liebenswerte, wertvolle und wunderschöne Person mit Bedürfnissen sind? Wenn Sie wieder anfangen, gut für sich zu sorgen, wird sich das auch auf Ihre Beziehungen auswirken. 


Gemeinsam erforschen wir, was für Ihr Leben gerade gut und heilsam ist. Was führt zu "mehr an Leben und Beziehung"? Bei dieser Suche stärke ich Ihnen den Rücken. Nach Wunsch können auch Elemente aus der Seelsorge in die Beratung einfließen.

do-it-yourself

Hier zwei Vorschläge, wie Sie auch ohne Hilfe von außen beginnen können, Verantwortung für Ihr eigenes Wohlergehen zu übernehmen. 

nur heute  

Hoffnung ist unter anderem die Erwartung, dass zumindest man selbst jeden Tag genügend Stärke findet, die jeweiligen Herausforderungen zu bewältigen. Es ist die Überzeugung, nicht schon heute die Kraft für das haben zu müssen, was es erst morgen zu überstehen gilt. Versuchen Sie doch mal, sich selbst zeitliche Vorgaben zu geben, die einen in der eigenen Vorstellung nicht überfordern. Z.B.: Ich will nur heute die Zeiten genießen, wo die Krankheit kaum spürbar ist, der Erkrankte sich "normal" verhält und ich mich an ihm freuen kann. Und morgen entscheide ich neu darüber, ob ich das weiter so handhaben kann oder nicht. 

ab heute bin ich nett zu mir

Mit sich selbst gut umzugehen, will gelernt sein. Machen Sie es sich zur Gewohnheit, z.B. jeden Sonntag schriftlich eine Sache festzuhalten, die Sie an sich schätzen. Ein Klebezettel, der dann für eine Woche am Spiegel landet, eignet sich gut dafür. Mögliche Kategorien wären: Charakter, Körper, Fähigkeiten, Ideen, Erfahrungen. 

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